Heute ist Allerseelentag. Wir gedenken der Menschen, die zu unserem Leben gehört haben und die wir vermissen. Erinnerungen können trösten und zugleich schmerzen. Manches bleibt unausgesprochen, manches hätten wir gern noch gemeinsam erlebt. Und doch dürfen wir darauf vertrauen, dass unser Leben nicht einfach im Nichts endet. Wir glauben, dass wir bei Gott geborgen sind – dort, wo Tränen und Schmerz nicht das letzte Wort haben und der Friede und die Liebe Gottes die Seele umarmt.
Die Erinnerungen an unsere Verstorbenen sind Momente des Innehaltens und Atemholens. Wir müssen nicht alles erklären, nicht jede Frage muss sofort eine Antwort bekommen. Wir dürfen still werden, dankbar zurückblicken und unsere Lieben Gott anvertrauen. Und wir dürfen uns fragen, was von ihnen in uns weiterlebt. Manchmal ist es eine Geste, ein Satz oder eine Haltung.
Gehen wir einen kurzen Moment diesen Fragen nach:
Wen trage ich gerade in meinem Herzen? Und was von diesem Menschen möchte ich in meinem eigenen Leben weitertragen? -
Uns allen eine gute und gesegnete Woche. Pace e Bene (Frieden und Gutes)!