innehalten - sich verbinden - für Frieden und Menschlichkeit
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bewohner und Gäste,
es ist der 1. Freitag im Monat. Wir wollen in dieser bewegten Zeit nicht müde werden für unsere Welt Frieden zu erhoffen.
Optional: Während des Gebetes im Hintergrund das Lied „River flows in you“ von Yiruma abspielen
Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen verunsichert sind. Konflikte, Spannungen und Kriege begegnen uns täglich in den Nachrichten und auch in unserem eigenen Leben. Da kann die Gefahr entstehen, müde zu werden, wegzusehen oder gleichgültig zu werden.
Jesus Christus spricht zu uns: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ Dieser Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Streit. Er ist eine Kraft, die Herzen verwandelt, Hoffnung schenkt und Menschen wieder miteinander verbindet. Wir sind eingeladen, für Frieden, Barmherzigkeit und Versöhnung einzustehen, im Großen wie im Kleinen.
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Gott, wir beten zu dir,
du bist die Quelle und der Ursprung des Friedens und der Versöhnung. Wir bringen vor dir unsere unruhige und nach Frieden schreiende Welt.
Schenke den Menschen Frieden, die unter Gewalt, Hass und Verfolgung leiden. Stärke alle, die Verantwortung tragen. Schenke ihnen Weisheit, Mut und Zuversicht, Wege des Friedens und der Versöhnung zu suchen und Brücken zu bauen, um Getrenntes wieder zu verbinden. Bewahre uns alle davor, im Angesicht der Leiden in der Welt gleichgültig zu werden. Öffne unsere Augen für die Not der Menschen und unser Herz für Mitgefühl und Barmherzigkeit. Hilf uns, Frieden zu stiften, wo Streit ist, Verständnis zu schenken, wo Menschen einander fremd geworden sind und Hoffnung weiterzugeben, wo Resignation wächst.
Jesus Christus, Friedensbringer und Bruder aller Menschen, erfülle uns mit deinem Frieden, einem Frieden, den die Welt nicht geben kann. Darum bitten wir, durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Optional zum Abschluss:
Als Zeichen des Friedens und der Versöhnung wollen wir einander ansehen, uns die Hand reichen oder uns freundlich zunicken und dabei den Frieden weitergeben. Wie ein stiller Fluss seinen Weg findet, so möchte Gottes Frieden durch unsere Herzen fließen – und von uns aus weiter zu den Menschen, denen wir begegnen, in unserer kleinen und der großen Welt.
Das Lied könnte das monatliche Friedensgebet begleiten.