innehalten - sich verbinden - für Frieden und Menschlichkeit
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bewohner und Gäste,
es ist der 1. Freitag im Monat. Wir wollen in dieser bewegten Zeit nicht müde werden für unsere Welt Frieden zu erhoffen.
Das Vaterunser hat einen Vers, der es in sich hat und den man schnell überliest oder betet, ohen darüber nachzudenken: „Vergib und unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
Wie schön ist es, wenn man Vergebung erfährt - wie schwer aber ist es oft, um Vergebung zu bitten. Wie würde eine Welt aussehen, in der Versöhnung eine immer größer werdende Dimension einnimmt? Wie sieht es bei mir aus? Was geht mir durch den Kopf, wenn ich den Vers des Vaterunsers betrachte: Kann ich vergeben? Hat Versöhnung in meinem alltäglichen Leben Platz?
Gebet:
Lass dich versöhnen
Lass dich versöhnen.
Reiß nieder die Mauer des Haderns und Grübelns. Lass leuchten sein Licht.
Lass dich versöhnen.
Streck aus deine Arme, entkrampfe die Faust. Mach dich bereit zu empfangen, was stärkt.
Lass dich versöhnen.
Erhebe den Blick, mach offen dein Ohr. Lausche der Stimme, dem Wort der Vergebung.
Nimm wahr seine Geste ‒ den Blick, der vergibt. Fühle Verwandlung. Aus Schwäche wird Stärke, die Finsternis schwindet, das Leben erblüht.
(Klaus Einspieler)
Gottes Geist schenke uns den Mut, uns füreinander zu öffnen und schenke uns die Kreativität, Konflikte gut zu lösen. Gottes Geist schenke uns die Kraft, einander zu vergeben, auch und besonders da, wo es schwerfällt. Gottes Geist schenke uns die Freude, miteinander das Reich Gottes immer ein wenig mehr aufzubauen, hier in unserer Welt, die nach Frieden schreit und sich nach Vergebung sehnt.
Dazu segne uns der gütige Gott: der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen.
Das Lied könnte das monatliche Friedensgebet begleiten.