In unseren Händen liegt jeden Tag eine kostbare Aufgabe. Wir begleiten und kümmern uns in unseren verschiedenen Aufgabenbereichen um unsere Bewohnerinnen und Bewohner, um die, die krank sind, um die, die der Pflege bedürfen. Nicht immer ist es leicht. Manche Tage sind aber auch wie eine blühende Rose: Da ist ein dankbares Lächeln, ein Moment tiefer Verbundenheit, ein erfüllendes Gespräch oder ein herzliches Lachen. Das sind wahre „Blütenmomente“ unserer Arbeit.
Doch wir kennen auch die schmerzlichen Seiten, die Erschöpfung, der Zeitdruck, der Abschied von Menschen… Dann spürt man den ein oder anderen Dorn.
Jesus hat uns gezeigt, dass das Leben aus beidem besteht: Er hat die Wunden der Menschen berührt und ihnen gleichzeitig seine unendliche Liebe geschenkt. Auch die Rose verliert durch ihre Dornen nicht ihre königliche Würde. Gott sieht unsere Mühen, er sieht auch unsere Liebe in unserem Tun. Dann verströmt ein Duft der Geborgenheit und Zuwendung.
Guter Gott, danke für die Kraft, die du uns schenkst. Segne unsere Hände bei unserem Tun. Segne unsere Herzen, damit sie auch an dornigen Tagen voller Liebe sind und Duft verströmen. Schenke uns „Blütenmomente“ der Freude. Amen.