innehalten - sich verbinden - für Frieden und Menschlichkeit
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bewohner und Gäste,
es ist der 1. Freitag im Monat. Wir wollen in dieser bewegten Zeit nicht müde werden für unsere Welt Frieden zu erhoffen.
(Vorbereitung: evtl. Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“, z.B. von Lila)
Im Film „Der Herr der Ringe“ sagt die Elbin Galadriel zu Frodo, dem Ringträger: „Selbst der Kleinste kann den Lauf der Zukunft verändern.“ Und tatsächlich erlöst der kleine und unscheinbare Hobbit Mittelerde von der dunklen Macht Saurons durch die Zerstörung des einen Ringes. Nicht die Großen und Mächtigen schaffen das Unmögliche, sondern der Kleinste.
Was hat das nun mit uns zu tun, die wir in einer Welt leben, die durchzogen ist mit Unfrieden und Krieg?
Unser Leben ist ein Weg. Und jeder Weg fängt mit einem kleinen ersten Schritt an. Manchmal denken wir, unsere Schritte seien unbedeutend. Aber selbst der kleinste Schritt des Friedens, der Versöhnung, der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft kann den Lauf eines Lebens, den Lauf der Zukunft verändern und somit den Frieden in der Welt weiter entfachen. Kein Schritt ist unbedeutend für mehr Frieden, Liebe und Versöhnung in unserer großen und kleinen Welt. Manchmal bedeutet es auch, den bekannten und bequemen Weg zu verlassen, um sich neu zu finden, andere zu beschenken, Versöhnung zu ermöglichen.
Hören wir das Lied „da berühren sich Himmel und Erde“ und bedenken wir dabei, dass Frieden nicht unmöglich ist und wir uns selbst einbringen können.
- Lied abspielen -
Lasst uns beten:
Gott, segne unsere jeweiligen Lebenswege, segne unsere Schritte, segne unser Tun.
Und wenn unser Tun für ein friedliches Miteinander unbemerkt und unbedeutend scheint, lass uns nicht müde werden, für diese wunderbare Welt, die du für uns bereitet hast, die Schönheit des Friedens immer wieder neu zu entdecken durch Taten der Nächstenliebe.
So segne uns und alle, die uns wichtig sind, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.