innehalten - sich verbinden - für Frieden und Menschlichkeit
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bewohner und Gäste,
es ist der 1. Freitag im Monat. Wir wollen in dieser bewegten Zeit nicht müde werden für unsere Welt Frieden zu erhoffen.
Unsere Welt ist durchgeschüttelt von Gewalt, Leid und Krieg. Wann wird es wieder Frieden zwischen den Nationen geben? Versöhnung bedeutet nicht, darauf zu warten, dass der Frieden kommt. Versöhnung bedeutet, bei sich selbst anzufangen und den ersten Schritt des Friedens zu gehen. Es bedeutet, loszulassen und dem Herzen Raum zu geben, damit sich die Hände öffnen und der Mund schließlich sagen kann: Es tut mir leid. Verzeihst du mir? Und dann bedeutet es auch, selbst vergeben zu können, wenn die Bitte zur Versöhnung kommt und die Arme für die friedvolle Umarmung zu öffnen.
Wie sähe die Welt und die gesamte Schöpfung aus, wenn der Mut zur Versöhnung mehr Raum einnimmt?
Die Vereinten Nationen formulierten dieses Gebet: „Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen ,Mensch‘ tragen. Amen.“
Beten wir das Vaterunser. Vater unser im Himmel,…Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.